Angela
Rossi
Angela
Rossi wurde in Paganica (Provinz L’Aquila) geboren und schloss ihr
Universitätsstudium in Mailand als Magistra der Pharmazie ab.
Ihre Recherchen in der Malerei, die in der zweiten Hälfte der 80er
Jahre begannen, sehen sie der Aquarelltechnik verpflichtet, in der
sie Werke von besonderer Gefühlsbetonung und feiner Raffinesse der
Farbtöne ausführte. Danach wandte sie sich der neoinformalen Poetik
zu und schuf Arbeiten auf Papier und Leinwand, in denen aus den materiellen
Oberflächen ikonische Stücke auftauchen.
Parallel zu diesen abstrakten Werken entsteht eine schöne Reihe von
Zeichnungen, die sich dem Thema Frau widmet, das von ihr auch zuletzt
häufig umgesetzt wurde, wo ein direkter autobiographischer Faden aufgenommen
wird. Sehr bedeutend sind ihre Ausstellungsaktivitäten in Form von
Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen und mit Aufnahme einiger ihrer
Werke in städtische Museen und Pinakotheken.
Nach 2004 bahnte sich eine neue Ansteckungsphase mit der Musik an,
und zwar mit dem improvisierenden Sound des Jazz, der genauso mit
emotionalen Spannungen geladen ist wie es die Leben seiner Hauptvertreter
waren, denen der letzte Bilderzyklus “Ikonen des Jazz” gewidmet ist.